{"id":93,"date":"2023-07-25T08:41:14","date_gmt":"2023-07-25T08:41:14","guid":{"rendered":"https:\/\/menschtotem.de\/?page_id=93"},"modified":"2023-07-25T08:41:14","modified_gmt":"2023-07-25T08:41:14","slug":"un-krk-maengel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/menschtotem.de\/?page_id=93","title":{"rendered":"UN-KRK M\u00e4ngel"},"content":{"rendered":"<p>Auch die UN-KRK bedient Narrative wie Elternrecht und Kindeswohl. Doch sie widmet ein ganzes Gesetzeswerk allein den Kinderrechten. Ich frage mich daher zun\u00e4chst \u00fcbergreifend nach den Ableitungen aus dem Selbstverst\u00e4ndnis der Natur (von Gott), dem Leben und Tod.<br \/>\nDie Natur (Gott) macht keine Ausnahme und bewahrt die Kinder nicht vor dem Tode. Ohne den Schutz der Erwachsenen w\u00e4ren die Kinder gar verloren, es braucht zwingend die Erwachsenen, sodass die Autonomie des Erwachsenen eingeschr\u00e4nkt wird. Es ist daher zuv\u00f6rderst eine Pflicht der Erwachsenen, dem Kind eine artgerechte Aufzucht zu gew\u00e4hrleisten. Aus dieser Verpflichtung resultiert f\u00fcr das Kind ein Recht auf Versorgung (Pflege). Im Grundgesetz sind diese Tatsachen noch in der Reihenfolge verdreht, die UN-KRK f\u00fchrt bereits in der Pr\u00e4ambel aus, ein Kind bedarf \u201eeines angemessenen rechtlichen Schutzes vor und nach der Geburt\u201c. Dieser Satz l\u00e4sst nat\u00fcrlich Gestaltungsspielr\u00e4ume zu, wie einige S\u00e4tze in der UN-KRK. Doch selbst die beste Versorgung garantiert dem Naturselbstverst\u00e4ndnis folgend nicht nur Leben. Der Philosoph Martin Heidegger brachte es auf den Punkt: \u201eSobald der Mensch zum Leben kommt, sogleich ist er alt genug zu sterben\u201c. Dennoch es ist ein Minderheitenproblem, denn die allermeisten Kinder \u00fcberleben ihre Kindheit. Dem Tod und der daraus abzuleitenden Trauerarbeit wird keine Aufmerksamkeit zuteil. Es gibt tats\u00e4chlich nach der UN-KRK f\u00fcr Kinder kein Recht auf Trauer. Trauern ist zwar  keine Krankheit, kann jedoch dazu f\u00fchren. Ein angemessener rechtlicher Schutz sollte diesem gen\u00fcgen und es daher ausdr\u00fccklich benennen. Die UN-KRK widmet sich somit sehr ausf\u00fchrlich dem Lebensverst\u00e4ndnis der Natur. Doch was macht das Leben aus, was ist direkt ableitbar aus diesem Selbstverst\u00e4ndnis? Das Leben ist zu bejahen und es beginnt sehr emotional. Die Blutsbande bindet und es l\u00e4sst sich in einem Wort die Gef\u00fchlswelt ausdr\u00fccken,  dem Wort Liebe. Doch ein Recht auf Liebe ist Fehlanzeige in der UN-KRK, in der Pr\u00e4ambel der UN-KRK ist ausgef\u00fchrt, \u201e\u2026dass das Kind zur vollen und harmonischen Entfaltung seiner Pers\u00f6nlichkeit in einer Familie und umgeben von Gl\u00fcck, Liebe und Verst\u00e4ndnis aufwachsen soll\u201c. Es ist eine Soll-Bestimmung und nicht zwingend. Die Liebe ist auch nicht erzwingbar. Ein Zwang ist auch nicht n\u00f6tig, denn die Natur (Gott) hat uns damit ausgestattet und ist daher zwangsl\u00e4ufig pr\u00e4sent. Die Liebe zur Natur und seiner Bestandteile (Mensch, Tier, Pflanze, Erde, Wasser, Sonne, Luft) erw\u00e4chst aus dem Lebensprinzip der Natur und zum Leben geh\u00f6rt die Liebe wie zum Tod die Trauer.<br \/>\nAufgrund des fehlenden Rechts auf Liebe verwundert es nicht, dass es f\u00fcr ein verwaistes Kind kein erzwingbares Recht auf eine Familie bzw. Ersatzfamilie gibt. Insofern bleibt offen was die W\u00fcrde eines Menschenkindes ausmacht. Aus der Sicht eines ehemaligen Waisenkindes sind die grundlegenden Kinderrechte instabil und halbherziger Natur, schlichtweg ein Desaster. Weitere detaillierte Ausf\u00fchrungen im interdisziplin\u00e4ren Kontext von Philosophie, Psychologie, Biologie, P\u00e4dagogik, Soziologie und Rechts- und Religionswissenschaften enth\u00e4lt mein Werk Kinderrechte und Kindheitsphilosophie Dialog der Generationen, erschienen 2020 R. G. Fischer Verlag oder als ebook bei epubli.de und anderen ebook-Anbietern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch die UN-KRK bedient Narrative wie Elternrecht und Kindeswohl. Doch sie widmet ein ganzes Gesetzeswerk allein den Kinderrechten. Ich frage mich daher zun\u00e4chst \u00fcbergreifend nach den Ableitungen aus dem Selbstverst\u00e4ndnis der Natur (von Gott), dem Leben und Tod. Die Natur (Gott) macht keine Ausnahme und bewahrt die Kinder nicht vor dem Tode. 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