{"id":65,"date":"2023-07-14T17:12:20","date_gmt":"2023-07-14T17:12:20","guid":{"rendered":"https:\/\/menschtotem.de\/?page_id=65"},"modified":"2023-07-14T17:50:06","modified_gmt":"2023-07-14T17:50:06","slug":"erkenntnisse","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/menschtotem.de\/?page_id=65","title":{"rendered":"Erkenntnisse"},"content":{"rendered":"<p>Der Mensch ist nicht nur ein von Vernunft und Gef\u00fchlen geleitetes Wesen, sondern auch unvern\u00fcnftig und teils unerkl\u00e4rlich. F\u00fcr diesen nicht erkl\u00e4rbaren Anteil verwende ich den Begriff Totem, ein Begriff aus der Ethnologie zur Kennzeichnung mythischer Verwandtschaften zu allen m\u00f6glichen Naturerscheinungen des Diesseits und Jenseits.<br \/>\nDer Mensch ist nicht zum Alleinsein geboren, schon f\u00fcr die Zeugung sind zwei Menschen n\u00f6tig. Die Beziehung zwischen zwei und mehr Menschen bezeichne ich mit \u201eIch &amp; Du\u201c und \u00fcbertrage die Beziehung zum Du auch auf die Natur, f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen auf Gott. Die zentrale Frage des Menschseins lautet daher \u201eWer bin ich und wer bist Du?<br \/>\nDie Frage \u201eWer bin ich und wer bist Du?\u201c ist eingebunden im Selbstverst\u00e4ndnis der Natur (von Gott) mit den Daseinszust\u00e4nden Leben und Tod. Beides ist f\u00fcr die Natur (Gott) st\u00e4ndig pr\u00e4sent. Der Mensch sieht jedoch selbsterhaltend prim\u00e4r das Leben, ignoriert den Tod solange wie m\u00f6glich.<br \/>\nLeben und Tod werden prim\u00e4r ganzheitlich betrachtet, entweder ein Mensch lebt oder er ist tot. Doch bis zum Eintritt des Todes ist es oft ein schleichender Prozess verbunden mit Verlusten von menschlicher Selbstbestimmung. Es ist dann f\u00fcr viele auch ein Tod auf Raten, ein \u201eTeiltod\u201c, doch die deutsche Sprache kennt diesen Begriff nicht, auch die Wissenschaft interessiert es nicht. Als ich im Kindesalter meine Eltern verlor, f\u00fchlte ich einen toten Anteil in mir und wollte diesen ausgleichen. Doch meine Eltern gaben mir genug Lebensenergie meinen Todesw\u00fcnschen nicht zu folgen und ich erinnerte sie daran mich aus dem Jenseits zu begleiten.<br \/>\nIm Diesseits suchte ich in der Wissenschaft Antworten auf meine verwaiste Situation. Die vielen Wissenschaftsfachgebiete liefern allein keine umfassende Antwort auf die Frage des Menschseins. Doch jedes Fachgebiet liefert wichtige Beitr\u00e4ge. Als K\u00f6nigsdisziplin entdeckte ich die Philosophie und dort insbesondere die Philosophie der Kindheit, kurz Kindheitsphilosophie. Es ist noch eine recht junge Forschungsdisziplin aus dem anglikanischen Kulturraum. Einen \u00dcberblick zum Forschungsstand vermittelt die Stanford Enzyklop\u00e4die <a href=\"https:\/\/plato.stanford.edu\/\">https:\/\/plato.stanford.edu\/<\/a><br \/>\nMit der Kindheitsphilosophie gelang mir die finale Einordnung zum Menschsein im Diesseits. Zur Einordnung des Menschseins zum Jenseits verhalf mir die Qualifizierung zum Trauerbegleiter, eine Qualifizierung entstanden aus der Praxis von Fachleuten, die sich auf die Verarbeitung gravierender Verluste wie den Todesfall spezialisiert haben, n\u00e4heres siehe <a href=\"https:\/\/www.bv-trauerbegleitung.de\">https:\/\/www.bv-trauerbegleitung.de<\/a><br \/>\nMeine Sicht zur Verlustverarbeitung geht \u00fcber den Todesfall hinaus und beinhaltet einen gravierenden Aspekt menschlichen Daseins, der Verlust bzw. die massive Besch\u00e4digung der Selbstbestimmung eines Menschenkindes, kurz den Kindesmissbrauch. Weiteres dazu im Menu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Mensch ist nicht nur ein von Vernunft und Gef\u00fchlen geleitetes Wesen, sondern auch unvern\u00fcnftig und teils unerkl\u00e4rlich. F\u00fcr diesen nicht erkl\u00e4rbaren Anteil verwende ich den Begriff Totem, ein Begriff aus der Ethnologie zur Kennzeichnung mythischer Verwandtschaften zu allen m\u00f6glichen Naturerscheinungen des Diesseits und Jenseits. 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